Deutscher Gewerkschaftsbund

02.09.2015

Antikriegstag in Heidelberg: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

DGB

DGB

Am 1. September, dem Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs, fand auf dem Bismarckplatz der Antikriegstag des DGB Heidelberg Rhein-Neckar in Kooperation mit dem Friedensratschlag und dem Antikriegsforum statt. Bei der Kundgebung sprachen neben Tobias Pflüger von der Informationsstelle für Militarisierung auch Mehrdad Salahschur und Maria Eugenia Lüttmann vom Heidelberg Friedensratschlag, die eine Umbenennung der Haber-Straße in Clara-Immerwahr-Straße forderte. Fritz Haber war der Erfinder des Giftgases, das im 1. Weltkrieg tausenden Menschen einen grausamen Tod brachte, deshalb war die Forderung „Keine Namensgebung nach dem Erfinder einer Massenvernichtungswaffe!“. Der Informationsstand des DGB wurde von zahlreichen Mitgliedern aus dem örtlichen Kreisvorstand mit Luftballons und Infomaterialien betreut.

 

DGB

DGB

Gerade heute ist der Antikriegstags besonders aktuell. Nie gab es seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges weltweit mehr Flüchtlinge. Politische, ethnische und religiöse Konflikte, Krieg und Bürgerkrieg, Armut und Ausbeutung zwingen die Menschen zur Flucht. Am Antikriegstag machten der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften noch mal deutlich: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!


Nach oben