Deutscher Gewerkschaftsbund

Importierte Armut – Das Geschäft mit der Ausbeutung von Arbeitsmigranten aus Südosteuropa

Vortrag zur Armutswoche

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Wöchentlich kommen Menschen aus ost- und südosteuropäischen EU-Staaten nach Deutschland, um hier zu arbeiten. Häufig geraten sie dabei in die Mühlen von ausbeuterischen Systemen, am Ende bleibt gerade noch genug Geld, um ein Busticket in die Heimat zu kaufen. Skandale wie der in der Fleischfabrik Tönnies hat das Licht der Öffentlichkeit auf die Arbeits- und Lebensbedingungen dieser Menschen gerückt, doch es gibt sie auch in vielen anderen Branchen: Baugewerbe, Reinigungsgewerbe, Pflege, Hotellerie, Landwirtschaft oder Logistik, um nur einige zu nennen.

Die Beratungsstellen „Faire Mobilität“ haben es sich zur Aufgabe gemacht, gegen die Ausbeuter vorzugehen. Immer wieder treffen sie dabei auf das Argument: „Hier bekommen die doch immer mehr, als wenn sie daheim arbeiten würden.“

Importieren wir uns also Armut, damit wir sie hier mit gutem Gewissen ausnutzen können? Dieser Frage wollen wir in unserem Interview mit der Leiterin der Beratungsstelle Faire Mobilität Mannheim, Renate Zäckel nachgehen.

Das Interview führt Adrian Gillmann, Kulturvermittler, Programmgestalter (Dai Heidelberg).

Aufgrund der aktuellen Coronasituation bitten wir um verbindliche Anmeldung unter:

mannheim@dgb.de oder Tel.: 0621 150470-19 bis 19.10.2020.

Bei der Präsenzveranstaltung werden Kontaktdaten erhoben. Es besteht die Pflicht, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, bis der Platz eingenommen ist, außerdem muss der Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden. Die Teilnehmerzahl der Präsenzveranstaltung ist sehr begrenzt. Der Link für die Zoomkonferenz wird Ihnen nach der Anmeldung per Mail zugeschickt.


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