Deutscher Gewerkschaftsbund

Workshop: Chinas Übersee-Investitionen in Deutschland

Chinesische gefahr oder es mahlt nur die Mühle der Kapitalverwertung?

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Deutsche Unternehmen, Große und Kleine, haben in den letzten 25 Jahren eifrig in der VR China investiert, um ihre Produkte günstiger herzustellen und dort - aber auch in anderen Teilen der Welt - zu verkaufen. Produktionsstätten in Deutschland wurden geschlossen, viele Beschäftigte in der Elektronik- und Textil- und Bekleidungsbranche "verloren" ihren Arbeitsplatz.

Seit einiger Zeit wächst die Zahl der Investitionen chinesischer Unternehmen in Europa, besonders in Deutschland. Die chinesische Wirtschaft, ehemals nur Empfänger von Auslandsinvestitionen und Exporteur von Konsumgütern, ist nun auch zu einem großen Investor in Infrastruktur, Rohstoffgewinnung und Hochtechnologie-Produktion weltweit geworden. Die Regierung unter der Führung einer sich kommunistisch nennenden Partei treibt diese weltweite Expansion inzwischen systematisch als Ausbau einer "Neuen Seidenstraße" voran mit der Bereitstellung von Milliarden-Krediten für strategische Projekte und Investitionen. Erklärtes Ziel der Staats- und Parteiführung ist die Entwicklung Chinas zur stärksten Wirtschaftsmacht der Welt bis zur Jahrhundertmitte.

Wir wollen mit der Veranstaltung und dem Workshop folgende Fragen bearbeiten:

  • Wie kam es zu dieser Entwicklung?
  • Unterscheidet sie sich von Expansionsbestrebungen anderer kapitalistischer Länder?
  • Welche Auswirkungen hat das für die Bevölkerung in China und z.B. in Deutschland?
  • Wie kann statt nationalistischer Parolen Arbeitersolidarität entwickelt werden?

Informationen zum Programm und zur Anmeldung:


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