Deutscher Gewerkschaftsbund

14.10.2015

Der Deutsche Gewerkschaftsbund Heidelberg Rhein-Neckar feiert den Tag der Gewerkschaften

DGB

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Mit rund 85 Besucherinnen und Besucher feierte der DGB Kreisverband Heidelberg Rhein-Neckar in Kooperation mit der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert Gedenkstätte seinen ersten eigenen Tag der Gewerkschaften in Heidelberg.

Gabriele Oppenheimer begrüßte die zahlreichen Anwesenden und erinnerte in ihrer Rede, wie wichtig die Einheit unter dem Dach des Deutschen Gewerkschaftsbundes sei. „Die Gewerkschaften haben sich in den vergangenen 66 Jahren einen wichtigen Platz in der Gesellschaft erstritten und sind heute für ihre Mitglieder ein Garant für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen, so Oppenheimer.

 

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Prof. Dr. Walter Mühlhausen sprach in seinem kurzen Grußwort über Friedrich Ebert und seine Frau, die Ihre Wurzeln in der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung des 20. Jahrhunderts hatten. „Die Wirren der Weimarer Republik haben uns gelehrt, dass nur die Einheitsgewerkschaft die Gewerkschaften schützt und das sichere Fundament für Arbeitnehmerrechte darstellt“, so Mühlhausen.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Rede des DGB Regionsgeschäftsführers Lars Treusch, der einen kurzen Abriss über die gewerkschaftlichen Errungenschaften der letzten 12 Monate wiedergab. Die Einführung des Mindestlohns und des Bildungszeitgesetzes, aber auch das Freihandelsabkommen TTIP und die Verteilungsgerechtigkeit in Deutschland stand im Mittelpunkt seiner Rede. Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung besitzen die Supereichen rund 9,3 Billionen Euro, das seien ein Drittel mehr als bislang angenommen. „Fast drei Viertel des Vermögens gehören gerade einmal 10 Prozent der Menschen in diesem Land, dies ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, mahnte der Regionsgeschäftsführer. Dies sei ein Grund warum die Arbeit der Gewerkschaften so wichtige sei. Treusch sprach zum Abschluss seiner Rede auch die aktuelle Flüchtlingssituation an, die Europa und Deutschland vor eine neue Herausforderung stelle. Er appellierte an alle Mitglieder auf die Menschen zuzugehen. „Denn das ist es, was wir im umgekehrten Fall uns erhoffen würden“, so Treusch.

 

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Stimmungsvoll wurde die Veranstaltung vom Alstom Chor aus Mannheim musikalisch begleitet. Wobei auch in der Musik die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Fokus stand. Nach einem tollen musikalischen Abschluss wurde bei Sekt und Häppchen zum allgemeinen Austausch geladen.


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