Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 08 - 07.09.2017

550 Demonstranten gegen die AfD in Pforzheim

Danke! Das war ein starkes Zeichen!

Über 550 Menschen bei der Demo gegen die AfD vor dem Pforzheimer CongressCentrum!

Dank an euch alle! Das war ein tolles gemeinsames Auftreten und ein starkes Zeichen!

 

Gemeinsam standen wir zusammen! Menschen aus den Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, von sozialen Einrichtungen wie Forum Asyl, Kinderschutzbund, Jugendverbände, Kulturschaffende von Stadttheater, Kulturhaus Osterfeld, Frauenvertreterinnen, von Verbänden, Institutionen und Organisationen, jungen Menschen, Familien mit Kindern, Ältere, Menschen aus dem Enzkreis sowie zahlreiche Einzelpersonen und vielen, die sich ehrenamtlich engagieren und Solidarität leben! Das war gut so!

Wir wollen vor dem Einzug der Partei AfD in den Bundestag warnen. Jede Stimme die die AfD erhält, stärkt die Rechtspopulisten, Rassisten und radikale Kandidaten innerhalb der AfD wie Gauland, Höcke und Co. und verschafft ihnen einen Sitz im Deutschen Bundestag.

Vor allem die Bürger, die die AfD aus einem Protest heraus wählen wollen, sollten nochmals darüber nachdenken, dass damit der Nährboden für fremdenfeindliche und menschenverachtende Parolen in Deutschland und im Bundestag gestärkt wird.

Die AfD versucht geschickt eine gesellschaftliche Spaltung in der Bevölkerung hervorzurufen. Dabei verfolgt sie genau das Ziel, in jedem öffentlichen Auftritt wie zum Beispiel in Pforzheim, in jeder Talkshow oder sonst wo, Menschen anderer Herkunft und Religionszugehörigkeit herabzusetzen, grundsätzlich zu kriminalisieren und Flüchtlingen ihre Schutzbedürftigkeit abzusprechen. Die AfD warnt vor einer schlimmen Zukunft Deutschlands und schürt damit bei Bürgerinnen und Bürgern unklare Ängste.

Dies belegen unzählige Äußerungen wie zum Beispiel die des AfD Chef Björn Höcke mit seinen rassistischen Überlegungen zum Fortpflanzungsverhalten von Afrikanern oder die „Entsorgung“ der Integrationsministerin durch Gauland oder der AfD - Aufkleber „Hol dir dein Land zurück“.

Durchaus gibt es in der AfD auch verständliche und eher konservative Themenbereiche und Äußerungen mit denen sie bei der Wählerschaft punkten wollen. Jedoch wird das rechtsextreme, ausländerfeindliche und antisemitische Denken in der AfD toleriert und stimuliert „Nazis“ dazu, sich in dieser Partei wohl zu fühlen. Solange hier kein Abwenden stattfindet, wird die AfD Führungsspitze mit einem demokratischen und friedlichen Widerstand rechnen müssen.

Meinungsforscher stellen fest, dass Menschen die die AfD wählen oder es in Erwägung ziehen, überwiegend sich nicht in einer finanziell prekären Situation befinden. Aber sie fühlen sich vor möglichen Krisen in der Zukunft nicht ausreichend geschützt.

Kontrollsorgen, Abstiegsangst, Angst vor Arbeitslosigkeit und Verunsicherung über die Zukunft fördern laut dieser Studie nachweislich den Zulauf zu Rechtspopulisten.

Deutlich wird hingegen, wer eine hohe Zustimmung zu Werten wie Weltoffenheit, Toleranz, Solidarität der Menschen untereinander hat und ehrenamtliches Engagement lebt, ist weit entfernt von rechten Fängen eingeholt zu werden. Leben wir in einer Welt und in Deutschland ohne Vorurteile, ohne Ängste zu schüren und für ein friedliches und buntes Miteinander. Dafür wollen wir uns einsetzen!

DGB Geschäftsstelle Pforzheim, Susanne Nittel

 

Demo gegen AfD Pforzheim

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