Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 19 - 29.01.2016
Mit dem Slogan "Soziale Stadt - Sozialer Enzkreis für ALLE" wird der Kreisverband Pforzheim/Enzkreis das Jahr 2016 in Angriff nehmen

Wolf-Dietrich Glaser übernimmt den Vorsitz im Kreisverband Pforzheim/Enzkreis

Am Dienstag, den 26. Januar 2016 haben die Vorstandsmitglieder des DGB-Kreisverband Pforzheim / Enzkreis ihren neuen Vorsitzenden und Stellvertreter beschlossen.

Wolf-Dietrich Glaser, wurde fast einstimmig (mit einer ungültigen Stimme) ohne Gegenkandidat zum neuen ehrenamtlichen DGB-Vorsitzenden gewählt. Er ist verheiratet, 60 Jahre alt, gelernter Buchhändler und seit 1990 Betriebsrat und ab 1999 freigestellter Betriebsrat der Firma Mahle Behr in Mühlacker. Dort wohnt er auch und ist seit 1974 Gewerkschaftsmitglied. Weitere Funktionen von Glaser sind Vorsitzender der gewerkschaftlichen Vertrauensleute sowie stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei Mahle Behr, Mitglied im Ortsvorstand der IG Metall Pforzheim, Mitglied der großen Tarifkommission der IG Metall Baden-Württemberg sowie ehrenamtlicher Arbeitsrichter.

Als sein Stellvertreter wurde der Gesamtpersonalratsvorsitzende der Stadt Pforzheim, Franz Herkens einstimmig gewählt. Er ist 54 Jahre alt, verheiratet und von Beruf gelernter Erzieher. Sein Berufsleben hat er im Bergbau gestartet, ist seit 1977 Gewerkschaftsmitglied zuerst bei der IG BCE und nun bei ver.di.

Ebenso wurde Frau Liane Papaioannou, Gewerkschaftssekretärin bei der IG Metall Pforzheim als stellvertretendes Mitglied in den DGB-Kreisvorstand berufen. Der DGB-Kreisvorstand Pforzheim / Enzkreis setzt sich wie folgt zusammen: Wolf-Dietrich Glaser (ehrenamtl. Vorsitzender, IGM), Franz Herkens (ehrenamtl. stellv. Vorsitzender, ver.di), Liane Papaioannou (IGM), Rüdiger Jungkind (ver.di), Emin Ince (IG BCE), Rainer Hauf (IG BCE), Jürgen Hoffmann (IG BAU), Wolfgang Heinig (IG BAU), Martin Kellner (GEW), Beate Wiegand (GEW), Ina Britta Ritter (NGG), Kurt Klopfleisch (EVG), Martin Göttle (EVG), Karl-Heinz Joos (GdP), Franz Bitto (GdP) und Sigrid Wunderlich (Frauensprecherin).

Der DGB-Kreisverband Pforzheim / Enzkreis hat über 21.000 Gewerkschaftsmitglieder (stetig wachsend) und ist der Dachverband seiner Mitgliedsgewerkschaften. 2010 haben die Delegierten der acht Mitgliedsgewerkschaften des DGB auf dem DGB-Bundeskongress eine neue Satzung für den Bund der Gewerkschaften beschlossen. Mit der Satzung wurde unter anderem eine neue ehrenamtliche Satzungsebene eingeführt: die DGB-Kreis- und Stadtverbände. Sie geben dem DGB in den Kommunen ein Gesicht und eine politische Stimme. Gegenüber politischen und gesellschaftlichen Akteuren in den Kommunen sowie in der lokalen Öffentlichkeit soll die neue ehrenamtliche Satzungsebene gewerkschaftliche Themen und Arbeitnehmerinteressen vertreten. Kurz: Sie soll vor Ort dort Einfluss nehmen, wo die Beschäftigten und Gewerkschaftsmitglieder leben und arbeiten.

Die Geschäftsstelle des DGB-Kreisverbandes Pforzheim / Enzkreis wird von der hauptamtlichen Gewerkschafterin Susanne Nittel geleitet.

„Mit dem Slogan: Soziale Stadt – sozialer Enzkreis für ALLE, werden wir nun die gewerkschaftliche Arbeit für das Jahr 2016 in Angriff nehmen. Arbeit schaffen und sozial gestalten sowie Familien insbesondere Kinder und Jugendliche zu stärken, dass muss unser Fokus für die Zukunft Pforzheims und des Enzkreises sein,“ sagt der neue Vorsitzende Wolf-Dietrich Glaser. „Gerade Pforzheim muss künftig definieren, was ein sozialer Arbeitsmarkt ist, wie wir Menschen durch Arbeit eine Teilhabe am guten Leben ermöglichen wollen, wie wir unsere geflüchteten Menschen integrieren können und wie die Schulen und die Wirtschaft das Thema Ausbildung gemeinsam eng im Übergangssektor verzahnen,“ erklärt Nittel. Und Herkens ergänzt: „Dies sind nur einige Themen, die die Stadt wie aber auch der Enzkreis und insbesondere ihre politischen Akteure bereits erkannt haben. Nun gilt es gemeinsam daran zu arbeiten.“


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